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Tag 4: 29.08.2015

04 Sep

Ausgehend von unserem Hotel in Livingston, in dem wir für zwei Nächte Quartier beziehen, nimmt ein weiterer Tag seinen Lauf, der uns zunächst in die Pentland Hills in die Nähe von Flotterstone führt, wo einige Szenen der Serie Outlander gedreht wurden. Die Berge und Hügel sind wirklich wunderschön, und so lassen wir uns es nicht nehmen, dort etwa eine Stunde umher zulaufen.
Anschließend geht es zum Castle Law Hillfort, von dem außer einem grasbewachsenen Hügel allerdings nichts erhalten geblieben ist. Die Besteigung des Hügels lohnt sich wirklich nur wegen der Aussicht auf das umliegende Hügelland.
Der Besuch der Glencorse Old Kirk, deren Besichtigung eigentlich auch auf unserem Plan stand, entfällt. Sie befindet sich ebenso wie einige andere Locations der beliebten Serie auf einem Privatgrundstück und ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Es sei denn, man hat die Absicht in den Stand der Ehe zu treten. Für derlei Festivitäten sind ihre Pforten geöffnet. 🙂
Mit dieser Erkenntnis im Gepäck geht es weiter in Richtung East Linton, wo wir uns die Preston Mill ansehen wollen. Gleiches hatten wir bereits zwei Jahre zuvor versucht, doch standen wir zu jener Zeit vor verschlossener Tür, weil die Einrichtung nur von Donnerstag bis Montag geöffnet hat. Hier haben wir dann sogar eine Privatführung. Der Fremdenführer vom National Trust of Scotland erzählt uns viel Wissenswertes über die kleine und vom Baustil eher untypische Mühle, deren Ursprünge wohl bis in das 16. Jahrhundert zurückreichen. Zudem gibt es zusätzlich eine Vorführung, bei der der Mechanismus der Mühle aufs Genaueste erläutert wird. Nach einem abschließenden netten Gespräch mit ihm, verabschieden wir uns und düsen weiter.
Letzter Anlaufpunkt des heutigen Tages ist Hopetoun House, ein hochherrschaftliches Anwesen, das aufgrund seines Baustils an die vielen Schlösser in Frankreich erinnert, und in der ersten Staffel von Outlander als Stammsitz des Duke of Sandringham ausgegeben wird.
Großer Vorteil hier: Im Inneren des Gebäudes darf photographiert werden – wenn auch ohne Blitz. Mit einer der dortigen Assistentinnen – sie ist gerade dabei Italienisch zu lernen – führe ich noch ein längeres Gespräch, in dem es sich hauptsächlich um die Eigenarten gewisser Sprachen dreht, und in dem ich zudem einige interessante Informationen über die Familie Hopetoun erfahre, in deren Besitz sich Haus und Ländereien noch heute befinden.

Station 1: Castle Law Hillfort

Flotterstone

Der Castlelaw Hill ist ein Hügel in den Pentland Hills. Die 488 m hohe Erhebung liegt am Nordende der rund 25 km langen Hügelkette an der Westgrenze der schottischen Council Area Midlothian.Die nächstgelegenen Siedlungen sind in jeweils rund vier Kilometern Entfernung Penicuik im Süden und Roslin im Osten. Die Nachbarhügel sind der Woodhouselee Hill im Osten, der Turnhouse Hill im Süden, der Bell’s Hill im Südwesten, Harbour Hill und Capelaw Hill im Nordwesten sowie der Allermuir Hill im Norden. Die Kuppe markiert ein moderner Cairn. Entlang der Westflanke fließt der Kirk Burn, der in das südlich aufgestaute Glencorse Reservoir einmündet.

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For English speaking visitors:

The Castlelaw Hill Fort is the remnant of a stronghold of the Iron Age. When it was occupied the site consisted of three earthwork ramparts, ditches and timber palisades. The fort contained a Souterrain for the storage of agricultural produce. V. Gordon Childe undertook excavations at Castlelaw in 1932–33. The work focussed on the rampart, and showed that it consisted of a clay and timber filling, faced by stone.
The fort commands views over the Forth and Lothian. Traprain Law and Berwick Law, both significant centres of power in the Iron Age, are visible from the site.
The fort is maintained by Historic Scotland.
Access to the site is free but, since the area is an active sheep pasture, dogs should be kept under control.
The site also neighbours an army firing range and so care should be taken not to pass into the area marked by red flags.

Scottish_Flags

2. Station: Flotterstone (Pentland Hills)

Flotterstone

Pentland Hills

Die Pentland Hills, auch kurz Pentlands, sind eine Hügelkette in Schottland. Sie erstreckt sich über eine Länge von 25 km von den südlichen Ausläufern Edinburghs im Nordosten bis zu den Weilern Newbigging und Dunsyre im Südwesten. Damit erstreckt sich die Hügelkette Gebiete über fünf Council Areas: Edinburgh, West Lothian, South Lanarkshire, Midlothian und Scottish Borders, wobei das größte Gebiet auf Midlothian entfällt.[1]
Die Hügelkette besteht großteils aus Sandstein, dessen Alter auf rund 400 Mio. Jahre geschätzt wird. Hinzu kommen vulkanische Gesteine aus dem Zeitalter des Devon. Die Pentland Hills sind durch zahlreiche weite Täler und tiefe Scharten geprägt, sodass kein durchgängiger Grat vorhanden ist. Zu den bedeutendsten Einschnitten zählen das Tal des Glencorse Burn im Nordosten sowie der Pass Cauldstane Slap im Zentrum der Pentland Hills. Im Süden verbinden mehrere einzelne Hügel die Kette mit den Southern Uplands.

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For English speaking visitors:

The Pentland Hills are a range of hills to the south-west of Edinburgh, Scotland. The range is around 20 miles (32 km) in length, and runs south west from Edinburgh towards Biggar and the upper Clydesdale.
Pentland Hills Regional Park was designated in 1984. It covers an area of 90 km² (35 sq mi) at the northern end of the hills. The park, together with the rest of the hills, are used for a variety of recreational activities including hillwalking, mountain biking, horse riding, golf and skiing at the artificial ski slope at the Midlothian Snowsports Centre.
Today most of the land is upland pasture, along with a few forestry plantations. The Ministry of Defence have a rifle range at Castlelaw. Much of Edinburgh’s water supply is from reservoirs in the hills, including Threipmuir, Harlaw, Clubbiedean, Torduff, Glencorse and Loganlea. A number of rivers rise in the hills, including the Water of Leith and the North Esk.
In the southern part of the hills is Little Sparta, the garden of the late artist and poet Ian Hamilton Finlay.

Scottish_Flags

3. Station: Preston Mill

Preston Mill

Preston Mill ist eine ehemalige Wassermühle in der schottischen Ortschaft Preston in der Council Area East Lothian.
Am Standort befand sich bereits seit dem 12. Jahrhundert eine Mühle. Die Preston Mill wurde im Laufe des 17. Jahrhunderts zur Versorgung eines nahegelegenen herrschaftlichen Anwesen erbaut. Die tragende Balkenkonstruktion stammt spätestens aus dem Jahre 1660. Um 1760 wurde die Mühle umfassend renoviert und substanziell erweitert. Die kommerzielle Nutzung endete 1959 als der Betrieb unrentabel wurde. Bereits 1950 fand die Übergabe der Mühle in die Hände des National Trust for Scotland statt. Die Anlage wurde restauriert und ist heute Besuchern zugänglich.
Die Mühle liegt am Südrand von Preston unweit des Nordufers des Tynes. Das Mauerwerk des Komplexes besteht aus Bruchstein. Den nördlichen Abschluss bildet eine runde Darre mit Kegeldach. Es schließt das längliche Mühlengebäude an. Östlich sind in einem L-förmigen Gebäude ein Kornspeicher sowie Büroräume untergebracht. Sämtliche Dächer sind mit rotem Ziegel eingedeckt. Zum Antrieb des Wasserrads zweigt oberhalb der Mühle ein Kanal ab, welcher dem Fluss unterhalb wieder zugeführt wird. Das stählerne, unterschlächtige Wasserrad durchmisst 3,4 m und ist mit hölzernen Schaufeln versehen. Die innenliegende Maschinerie ist weitgehend erhalten und funktionstüchtig. Sie stammt zu wesentlichen Teilen aus dem frühen 20. Jahrhundert.

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For English speaking visitors:

Preston Mill is situated close to Prestonkirk Parish Church, the Smeaton Hepburn Estate, Smeaton Lake, and Phantassie Doocot.
There has been a mill on the site since the 16th century. The present mill dates from the 18th century and is in the care of the National Trust for Scotland. It was used commercially until 1959, and it produced oatmeal. The River Tyne still drives the water wheel, and the machinery can still be seen at work by visitors taking part in a tour. There is also an exhibition about milling, and a mill pond.
The engineer and millwright Andrew Meikle maintained the mill in the 18th century. In 1948 a flood submerged the buildings, and in 1950 a local land owner gave the mill to the National Trust for Scotland. The milling firm Rank Hovis McDougall provided help with the renovation and expertise to allow the mill to be operative again.
Preston Mill consists of a kiln, a mill, and the miller’s house. The mill wheel dates back to 1909. The mill is loved by visitors, painters and photographers, especially the kiln with its conical red pantile roof.
The Pentland Hills are a range of hills to the south-west of Edinburgh, Scotland. The range is around 20 miles (32 km) in length, and runs south west from Edinburgh towards Biggar and the upper Clydesdale.
Pentland Hills Regional Park was designated in 1984. It covers an area of 90 km² (35 sq mi) at the northern end of the hills. The park, together with the rest of the hills, are used for a variety of recreational activities including hillwalking, mountain biking, horse riding, golf and skiing at the artificial ski slope at the Midlothian Snowsports Centre.
Today most of the land is upland pasture, along with a few forestry plantations. The Ministry of Defence have a rifle range at Castlelaw. Much of Edinburgh’s water supply is from reservoirs in the hills, including Threipmuir, Harlaw, Clubbiedean, Torduff, Glencorse and Loganlea. A number of rivers rise in the hills, including the Water of Leith and the North Esk.
In the southern part of the hills is Little Sparta, the garden of the late artist and poet Ian Hamilton Finlay.

Scottish_Flags

4. Station: Hopetoun House

 Hopetoun House

Der größte Teil von Hopetoun House wurde in den Jahren 1699 bis 1707 nach Plänen des Architekten Sir William Bruce im georgianischen Stil gebaut. In dieser ersten Bauphase entstand der Zentralbau mit dem repräsentativen Treppenhaus und zahlreichen Deckenmalereien. 1721 bis 1767 folgte die zweite Bauphase, in der die heutige Fassade, die Kolonnaden sowie der nördliche und südliche Pavillon entstanden. Die zweite Bauphase erfolgte nach Plänen des Architekten William Adam, der aber während der Bauarbeiten 1748 starb. Die Arbeiten wurden daher unter der Leitung der beiden Söhne Adams, John und Robert, abgeschlossen. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erfolgten einige Umbauten, die allerdings nur das Innere des Schlosses betrafen. Als innenarchitektonisches Meisterwerk gilt dabei der von James Gillespie Graham entworfene State Dining Room.
Das Hopetoun House befindet sich seit der Erbauung im Besitz der Familie Hope, deren Oberhaupt die Titel Earl of Hopetoun und seit 1902 auch Marquess of Linlithgow führt. Es wird vom derzeitigen Oberhaupt der Hope-Familie, Adrian John Charles Hope, 4. Marquess of Linlithgow, auch bewohnt. Während der Sommermonate ist das Schloss aber für Besucher geöffnet. Es kann darüber hinaus für Hochzeiten, Konferenzen und als Filmkulisse angemietet werden. Das Anwesen grenzt an Midhope Castle.

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For English speaking visitors:

Hopetoun House is a country house near Queensferry, West Lothian, owned by the Hopetoun House Preservation Trust, a charity established in 1974 to preserve the House and Grounds as a national monument and to protect and improve their amenities, and to preserve for the benefit of the nation the furniture, paintings, manuscripts and other articles of historical or artistic interest associated with the House. The south wing of the house is occupied by the Marquis of Linlithgow and his family as their family home.

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Ein Kommentar

Verfasst von - 4. September 2015 in Allgemein

 

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Eine Antwort zu “Tag 4: 29.08.2015

  1. ladyauria

    30. September 2015 at 12:23

    Gefallen mir alle.

    Gefällt mir

     

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