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Tag 3: 28.08.2015

01 Sep
Tag 3: 28.08.2015

Nach einem ausgiebigen Frühstück verlassen wir um Viertel nach acht unser Hotel in Coatbridge und starten die Mission Finnich Glen ein zweites Mal. Eigentlich waren wir einen Tag zuvor schon an der richtigen Stelle. Wir hatten uns lediglich für die falsche Straßenseite entschieden. Das ergab am gestrigen Abend eine Recherche im Intrnet. Nachdem wir ein geschlagene halbe Stunde benötigen, um Glasgow endgültig hinter uns zu lassen, haben wir endlich freie Fahrt und brausen in Richtung Drymen.
Devil’s Pulpit ist dann auch recht schnell gefunden. Der Weg dorthin führt über kleine Pfade zunächst durch ein Waldgebiet, in dem es diverse Aussichtspunkte gibt, die das Photographieren und Filmen ermöglichen. Schon nach wenigen hundert Metern führt die Jacob’s Ladder, eine schmale und steile Schlucht, über 100 Fuß in die Tiefe. Was sich dem Besucher bietet, kann nur mit einem Wort umschrieben werden: Phänomenal. Wir waren vom Anblick des versteckt liegenden Felstales jedenfalls restlos begeistert, so dass uns weder die nassen Füsse noch unsere völlig dreck verschmierten Hosen oder diverse Stürze interessierten 🙂
Wegen der Besichtigung der Glasgow Cathedral müssen wir ein weiteres Mal nach Glasgow. Der Weg dorthin und auch ein Parkplatz sind schnell gefunden, so dass wir uns an und in der St. Mungo’s Cathdreal, die nach dem gleichnamigen Heiligen benannt ist, in aller Ruhe umschauen können.
Cumbernauld Glen, welches wir am gestrigen Tag ebenfalls erfolgos gesucht hatten, offenbart sich heute auf Anhieb. Im Tal, das in umittelbarer Nachbarschaft des Cumbernauld House Parks gelegen ist, wurden einige Szenen der 1. Staffel von Outlander gedreht, so u. a. ein Teil der Nachtszenen, die in Sassenach zu sehen sind.
Letzter Anlaufpunkt des Tages ist dann Bo’Ness Station. Der kleine Bahnhof, aus dem die Bo’Ness und Kinneil Railway abfährt, ist ebenfalls eine Outlander-Location. Hier verabschiedeten sich zu Beginn des 2. Weltkrieges in The Way Out Frank und Claire voneinander. Die beiden haben wir zwar nicht gesehen, dafür aber unzählige alte Artefakte wie Koffer, Milchkannen und sogar ein altes Pissoir. 🙂

Station 1: Finnich Glen und Devil’s Pulpit

Finnich Glen

Devil's Pulpit

Scottish_Flags

2. Station: Glasgow Cathedral (St. Mungo’s Cathedral)

Glasgow Cathedral

St. Mungo’s Cathedral ist die Glasgower Kathedrale. Sie wird auch High Kirk of Glasgow genannt. Sie gehört zur reformierten Church of Scotland. Das Gebäude gehört der Krone, wobei sich Historic Scotland um das Gebäude kümmert.
Die Kathedrale geht auf den Glasgower Schutzpatron St. Mungo zurück, dessen Grab sich in der Krypta der Kirche befindet. Der jetzige gotische Bau ist zwischen dem 13. und dem 15. Jahrhundert entstanden. Die Kirche war Sitz der Bischöfe und später der Erzbischöfe von Glasgow. Seit dem Jahre 1690 war die Kathedrale nicht mehr Sitz eines Bischofs. Die Bezeichnung als Kathedrale ist seitdem ein historischer Ehrentitel, und deutet auf die ursprüngliche Funktion als römisch-katholische Bistumskirche des Erzbistums Glasgow (heute ist dies die St. Andrew’s Kathedrale).
Die im Jahre 1124 gegründete Chorschule der St. Mungo’s Cathedral, die 1834 in High School of Glasgow umbenannt wurde und heute noch Schüler unterrichtet, ist die älteste Schule Schottlands.
Östlich der Kathedrale liegt der Hauptfriedhof „Glasgow Necropolis“ auf einem Hügel.

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For English speaking visitors:

Glasgow Cathedral, also called the High Kirk of Glasgow or St Kentigern’s or St Mungo’s Cathedral, is today a gathering of the Church of Scotland in Glasgow.
The title cathedral is honorific and historic, dating from the period before the Scottish Reformation and its former status as the Roman Catholic mother church of the Archdiocese of Glasgow and the cathedra of the Archbishop of Glasgow (which is now in St. Andrew’s Cathedral, the present mother church of the Roman Catholic Archdiocese of Glasgow). The current congregation is part of the Church of Scotland’s Presbytery of Glasgow. Glasgow Cathedral is located north of High Street and east of Cathedral Street, beside the Glasgow Royal Infirmary.

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3.Station: Cumbernauld Glen

Cumbernauld Glen

Cumbernauld Glen und Cumbernauld House Park gelten in der Bevölkerung als erholsame Grünflächen inmitten der geschäftigen Innenstadt. Hier finden sich auch einheimische Tier- und Pflanzenarten wie Dachse, Spechte und Wiesen voller Glockenblumen. Der Park wird vom North Lanarkshire Council zusammen mit den Freunden des Parks (Friends of Cumbernauld House Park) verwaltet. Cumbernauld Glen wird als Tierreservat betrachtet und vom Scottish Wildlife Trust verwaltet und betreut.

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For English speaking visitors:

The Glen is in the heart of Cumbernauld. It is a valuable area of woodland which provides much needed recreational space for the townspeople.
The ancient woodlands within the Glen are of high wildlife importance. The ground vegetation reflectsthe age of the site vasts carpets of wild hyacinths (bluebells) flower abundantly from May to June. Creeping grass and wood sorrel are frequent. By summer, bracken and broad buckler fern have succeeded with large area of honeysuckle and bramble to be seen. Oak and sycamore are the dominant tree species with the less frequent ash and elm and beech being rare.

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4. Station: Bo’ness

Bo'ness Station

Bo’ness, kurz für Borrowstounness, ist eine Stadt in der schottischen Council Area Falkirk und der traditionellen Grafschaft West Lothian. Die Hafenstadt ist auf einer Landspitze etwa 25 km nordnordwestlich von Edinburgh und 11 km östlich von Falkirk gelegen.
Zu Beginn des 18. Jahrhunderts entwickelte sich Bo’ness zu einem der wichtigsten Handelshäfen in Schottland. Unter anderem wurde dort Kohle exportiert und Holz sowie Stein importiert. Auch florierten der lokale Fisch- und Walfang sowie der Schiffbau. Der Niedergang des Hafens begann mit dem Zusammenbruch des Tabakhandels und der Indienststellung des Forth-and-Clyde-Kanals. Fortan verlagerte sich der Handel ins benachbarte Grangemouth. Mit der Brennerei Bo’ness war Bo’ness zwischen 1813 bis 1925 Standort einer überregional bekannten Whiskybrennerei. Zwischen 1817 und 1842 bestand noch eine zweite, jedoch weniger erfolgreiche Brennerei.
In Bo’ness befindet sich das Herrenhaus Kinneil House aus dem 17. Jahrhundert, welches jedoch nie vollständig fertiggestellt wurde. Der Bau geht auf ein Gebäude, das James Hamilton, 1. Lord Hamilton um das Jahr 1470 errichten ließ, zurück.
Teile des römischen Antoninuswalls liegen innerhalb des Stadtgebiets. Auch beim Carriden House lassen sich Spuren des Antoninuswalls entdecken.
Am Hafen findet sich zudem das Scottish Railway Museum der Scottish Railway Preservation Society. Von der auf dem Museumsgelände liegenden Bo’ness Railway Station aus fahren Nostalgiezüge der Bo’ness & Kinneil Railway über mehrere Haltestellen bis an die Glasgow–Edinburgh via Falkirk Hauptlinie.

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For English speaking visitors:

Borrowstounness commonly known as Bo’ness (/boʊˈnɛs/ boh-ness) is a coastal parish in the Central Lowlands of Scotland. It lies on a hillside on the south bank of the Firth of Forth. Until the local government reforms of the late 20th century, it lay within the county of West Lothian.

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Ein Kommentar

Verfasst von - 1. September 2015 in Allgemein

 

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Eine Antwort zu “Tag 3: 28.08.2015

  1. ladyauria

    30. September 2015 at 12:26

    Die Fotos sind wunderschön.

    Gefällt mir

     

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