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Tag 2: 27.08.2015

29 Aug
Tag 2: 27.08.2015

 

Da wir heute ohne richtiges Frühstück auskommen müssen, und ohnehin schon um Viertel nach sechs munter sind, beschließen wir, so schnell wie möglich aufzubrechen.
Es ist volles Programm angesagt, wollen wir doch einige der unzähligen Outlander-Locations aufsuchen.
Zuerst führt uns der Weg nach Barskimming, um es genauer zu sagen zur Barskimming New Bridge. Weiter dringen wir dann aber auch nicht vor. Auf Nachfrage erklärt uns eine nette Schottin, dass man auf das Anwesen – Barskimming Etstate – nicht drauf komme, da es durch ein Tor gesichert ist. Daraufhin lassen wir den Plan Nummer Eins fallen und schauen uns noch geraume Zeit in Old Barskimming und an der Brücke um.
In Kilwinning machen wir an der gleichnamigen Abtei-Ruine Station, die teilweise noch richtig gut erhalten ist.
Von der Besichtigung einer weiteren Outlander-Location müssen wir ebenfalls Abstand nehmen. Zwar gelangen wir am Hunterstone Castle auf den Grund und Boden des Anwesens, der befahren werden kann, dringen jedoch nicht bis zum Haus vor. Ein Schild in der Nähe des Herrenhauses weist daraufhin, dass sich das Gebäude in Privatbesitz befindet und lediglich von Mitgliedern des Clan Hunters, in dessen Besitz sich Haus und Ländereien befinden, aufgesucht werden darf.
Nächstes Etappenziel ist dann Finnich Glen. Dort eigentlich mit der Absicht angereist, Devil’s Pulpit aufzusuchen, müssen wir recht schnell erkennen, dass wir im Morast am heutigen Tag keine Chance haben, zumal uns der Weg dorthin nicht wirklich bekannt ist. Einige Aufnahmen im Finnich Glen und vom Carnock Burn sind alles, was herausspringt. Zudem mache ich beim Hinaufklettern aus der Niederung noch eine Rutschpartie und lande im Schlamm, wobei es die linke Seite meiner Jacke und meine Jeans erwischt, die völlig mit Schlamm überzogen sind.
Zurück am Auto, entferne ich erst einmal den größten Schmutz und ziehe mich um, so dass wir unsere Fahrt in Richtung Glasgow alsbald fortsetzen können.
In Pollokshields – einem kleinen Glasgower Vorort – suchen wir im Pollok Country Park (Outlander-Location in der zur Zeit entstehenden zweiten Staffel) auf. Inmitten dieser großartigen Parkanlage liegt Pollok House, bei dem es sich um ein wunderschönes hochherrschaftliches Wohnhaus handelt, das eng mit der Geschichte der spanischen Könige und des Hauses Habsburg verknüpft ist.

Station 1: Barskimming New Bridge

Barskimming New Bridge

Die Barskimming New Bridge ist eine Straßenbrücke nahe der schottischen Ortschaft Mauchline in der Council Area East Ayrshire. Die Brücke wurde wahrscheinlich im Jahre 1788 errichtet. Rund zwei Kilometer südlich von Mauchline führt sie die Zufahrt des Landhauses Old Barskimming über den Fluss Ayr. Die Bogenbrücke überspannt das Flusstal mit einem einzelnen Bogen. Die schlichte Brüstung des Sandsteinbauwerks ist mit Obelisken gestaltet. Auf beiden Seiten führen Rampen auf die Brücke. Teil des Denkmals ist das langgezogene Arbeiterhaus am Südufer. In das Mauerwerk aus Bruchstein vom roten Sandstein sind meist zwölfteilige Sprossenfenster eingelassen. Das Gebäude schließt mit einem schiefergedeckten Walmdach. An das Gebäude grenzt eine Aussichtsplattform an. Sie wurde über einer Höhle errichtet und ist mit spitzbögigen Fenster gestaltet.

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For English speaking visitors:

Barskimming New Bridge was built about 1788. The rocks below are honeycombed with caves excavated at the time the bridge was built.

Scottish_Flags

Station 2: The National Burns Memorial (Maucheline)

National Burns Memorial

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Station 3: Kilwinning Abbey

Kilwinnig Abbey

Die Kilwinning Abbey ist eine ehemalige Abtei der Benediktiner in der schottischen Stadt Kilwinning in der Council Area North Ayrshire. 
Identität und Herkunft des Heiligen Winning sind bisher nicht geklärt. Es könnte ich um einen irischstämmigen Mönch namens Wynnin, Finnian oder Finan handeln. Andere Quellen sprechen von einer schottischen oder walisischen Herkunft. Dieser soll im 6. Jahrhundert eine Kirche am Standort des späteren Klosters errichtet haben. Die Klostergründung geht auf Richard de Morville zurück und wird um das Jahr 1162 datiert. Bis zum Ende des Jahrhunderts war der Bau der Anlagen bereits weit fortgeschritten, wurde dann jedoch abgebrochen. Eine weitere Bauphase zu Beginn des folgenden Jahrhunderts wurde wahrscheinlich nie vollständig ausgeführt.
Das ehemalige Kloster befindet sich im Zentrum von Kilwinning. Es sind nur wenige Mauerfragmente erhalten. Hierzu zählt ein Fragment des Südgiebels des Querhauses der Klosterkirche mit drei Lanzettfenstern und der darüberliegenden Aussparung für eine Fensterrose. Des Weiteren ist der Eingang zum Kapitelhaus an dessen Westseite mit einem längeren Mauerstück erhalten. Architektonisch sind deutliche Parallelen zu den Schwesterklöstern Kelso Abbey und Arbroath Abbey erkennbar.

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For English speaking visitors:

Kilwinning Abbey is a ruined abbey located in the centre of the town of Kilwinning, North Ayrshire.
Founded by Richard de Morville circa 1162 on the site of a church built by the Irish St. Wynnin (6th century). Most
striking part of the scanty remains is the south transept gable with its three lancets; also extant are the doorway
into the east cloister walk, the chapter house entrance, and part of the west front.

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Station 4: Hunterston Castle

Hunterston Castle

Hunterston Castle ist eine Burg nahe Fairlie in der schottischen Council Area North Ayrshire. 1971 wurde das Bauwerk in die schottischen Denkmallisten in der höchsten Denkmalkategorie A aufgenommen. Es ist der Stammsitz des Clans Hunter und ständig bewohnt. Außer am schottischen Tag des offenen Denkmals sind nur Mitglieder des Clans Hunter als Besucher zugelassen.
Die ältesten Fragmente des heutigen Hunterston Castle stammen wahrscheinlich aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit wurde eine ältere, aus Holz bestehende Motte an diesem Ort ersetzt. Der Keep stammt wahrscheinlich aus dem frühen 16. Jahrhundert und wurde unter John Hunter, 14. Laird erbaut. Im folgenden Jahrhundert wurde der Wohntrakt hinzugefügt.[1][2] Im Rahmen einer archäologischen Untersuchung im Jahre 2001 wurden Mauerreste freigelegt und untersucht.Die Burg liegt isoliert rund vier Kilometer südlich von Fairlie zwischen der A78 und dem Kernkraftwerk Hunterston. Da der Keep ursprünglich durch eine Wallanlage geschützt war, ist er verhältnismäßig klein konzipiert. Er besteht aus vier Stockwerken, von denen das unterste als Gewölbe gearbeitet ist und der Lagerung diente. Der Eingang befand sich im ersten Obergeschoss. Eine Wendeltreppe führt von dort aus in die verschiedenen Stockwerke. Sie endet am zinnenbewehrten, an drei Seiten umlaufenden Wehrgang. Dieser ist auskragend und ruht auf Kragsteinen. Am Anbau aus dem 17. Jahrhundert tritt ein Treppenturm hervor.

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For English speaking visitors:

Hunterston Castle is on the coast NW of West Kilbride, N Ayrshire (on the coast SW of Glasgow), SW Scotland.
This is a strategic location at the mouth of the Clyde, the main sea access to Glasgow.
The original Hunter lands were Ardneil (or „Arnele“ or „Arnell“ or „Arnelle“). Ardneil Bay extends from West Kilbride towards Portencross on the S side of the Hunterston Peninsula. Ardneil is on the road between Portencross and West Kilbride.
The present estate of Hunterston is to the N of this, to the NW of West Kilbride.
The old spelling of the family was „Huntar“, and the estate, „Huntarstown“.
[Burkes LG] says that Hunter of Hunterston „owned the present estates as early as the time of Alexander II, King of Scotland“ (reigned 1214-49).
Hunterston Castle first built 13th cent. by Hunter, Laird of Hunterston.
The 14th Laird built the Great Hall at Hunterston 1500.
The Hunterston Peninsula (the lands of the Castle) was zoned for industrialisation in the 20th cent, with a Compulsory Purchase Order in 1956 by the South of Scotland Electricity Board.
A nuclear power station, „Hunterston A“, was built on Hunterston lands on the W (sea) side of the Castle, construction began 1957, opened 1964.
„Hunterston B“ nuclear power station was built adjacent to Hunterston A, construction began 1967, opened 1976.
Hunterston A closed in 1989.
Hunterston B is still running, scheduled to be decommissioned in 2016.

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Station 5: Finnich Glen

Finnich Glen

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6. Station: Pollok House

Pollok House

Pollok House (auch Pollock House) ist ein Herrenhaus in Schottland und liegt im Pollok Country Park südlich des Glasgower Stadtzentrums. Es wurde 1752 von William Adam gestaltet und enthält eine Sammlung Spanischer Malerei, u.a Gemälde von El Greco, Goya, Murillo sowie kostbare Antiquitäten.
Ebenfalls auf dem Gelände befindet sich die Burrell Collection, die man in 10 Minuten zu Fuß oder mit einem Shuttlebus erreichen kann. Im Park findet sich eine Sammlung von über 1.000 Arten Rhododendren.
Das Anwesen wurde 1966 von der letzten Besitzerin Anne Maxwell Macdonald der Stadt Glasgow vermacht. Ihre Familie hatte es über 700 Jahre besessen. Heute wird es vom National Trust for Scotland verwaltet und ist der Öffentlichkeit zugänglich.

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For English speaking visitors:

Pollok House is the ancestral home of the Maxwell and Jardine families, located in Pollok Country Park, Glasgow, Scotland.
The house – built in 1752 and designed by William Adam – was given to the City of Glasgow in 1966 by The Honourable Anne Maxwell-Jardine, whose family had owned the estate for almost 700 years. It is now managed by the National Trust for Scotland and is open to the public.
Displayed within the Pollok House is a large, private collection of Spanish paintings, including works by El Greco, Francisco Goya and Bartolomé Esteban Murillo. There are also paintings by William Blake, as well as glass, silverware, porcelain and antique furniture. The house also features servants‘ quarters downstairs (accessible free of charge), which include two shops and a restaurant.
The house also has an extensive garden, boasting a collection of over 1,000 species of rhododendrons. The gardens behind the main house contain the Pollok Park Beech (Fagus sylvatical) which is thought to be 250 years old. This tree has an unusual form with a swollen trunk (7 m girth at grade and 10 m girth at 10 m height) and a gnarled mass of branches.
The heraldic lions on the gate piers were carved by John Marshall to a design by Huw Lorimer in 1950.

 

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Ein Kommentar

Verfasst von - 29. August 2015 in Allgemein

 

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Eine Antwort zu “Tag 2: 27.08.2015

  1. ladyauria

    30. September 2015 at 12:27

    Die Abtei sieht einfach nur wunderschön aus.

    Gefällt mir

     

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